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14.May.2014


Aloha aus Hawaii


Ein froehliches Aloha und Hang Loose aus Hawaii, hier bin ich nun auf einer der Inseln. 
Sonnenaufgang bei der Fahrt zum Flughafen
Sonnenaufgang bei der Fahrt zum Flughafen

Die Anreise war relativ unkompliziert, mal abgesehen davon, dass Air NewZealand die Boing runtergekuehlt hat bis zum geht nicht mehr und im laufenden TV-Programm regelmaessige Pop-Ups wie "Bitte halten Sie den Gang frei" kommen, die man wegklicken muss bevor der Film weitergeht. Selbst die Einreise nach Amerika war erstaunlich unkompliziert. Ich hatte erwartet eine Komplettauskunft zu meiner bisherigen Reise abgeben und ein Weiterflugticket vorweisen zu muessen, aber der einzige Kommentar der Grenzbeamtin zu meinen vielen Stempeln im Pass war: "Wow!".

Das man in Hawaii ist merkt man spaetestens daran, dass alle, die irgendwie mit Touristen zu tun haben im Hawaiihemd rumlaufen.

Es ist interessant, die beiden ehemaligen englischen Kolonien so im direkten Vergleich zu sehen. Beide Laender gruessen mit einer Frage nach dem wehrten Befinden. Aber waehrend man beim australischen "Howstging" (geschrieben "How is it going") keine Antwort erwartet wird beim amerikanische "How are you" die Gegenfrage meistens mit einem Laecheln beantwortet (das keiner eine ausfuehrliche Auskunft ueber den aktuellen Gesundheitszustand erwartet ist klar ;-) )

Auch das Publikum im Hostel ist komplett anders als in OZ oder NZ: Hier sind wieder viele "aeltere" Alleinreisende unterwegs und es faellt wesentlich leichter Anschluss zu finden. Konsequenterweise war ich mit den Jungs aus meinem Dorm am ersten Tag erstmal am beruehmten Waikiki Beach. Hier geht es drum aufzufallen, und das tat ich zwischen den ganzen taetowierten Bodybuildertypen definitiv!
Waikiki Beach
Waikiki Beach

Sonnenuntergang in Honolulu
Sonnenuntergang in Honolulu

Am naechsten Tag stand Kultur auf dem Programm: Mit dem oeffentlichen Bus (mit Ansage "Aloha! Welcome on Board" an jeder einzelnen Busstation...) ging es zu Pearl Harbor. Hier steht ein Denkmal in Form einer schwimmenden Bruecke ueber der USS Arizona, die immer noch mit Mann und Maus auf dem Hafengrund liegt.

Gedenkstaette
Gedenkstaette 

USS Arizona
USS Arizona


Ausserdem kann man die USS Missouri besichtigen und die Stelle an der Japan die Kapitulation unterzeichnet hatte.
USS Missouri
USS Missouri

Hier fand die Kapitulation statt
Hier fand die Kapitulation statt


Fuer den naechsten Tag hatte ich eine Rundtour um die Insel gebucht. Waehrend man in Asien alles am Abend vorher spontan buchen konnte, die Daten auf irgendeinem Zettel festgehalten wurden und man nur eine handgeschriebene Quittung als Beleg erhielt und es nie irgendein Problem gab muss man hier mindestens 2 Tage vorher elektronisch  buchen, 24 Stunden vorher die Abholung nochmal telefonisch bestaetigen lassen... und dann wartet der Fahrer am falschen Hostel.
Meine Technikglaeubigkeit ist schwer erschuettert.

Aber die Inselrundfahrt habe ich trotzdem gemacht. Mit 2 Buslinien kommt man auch einmal um die Insel. Kostet nur 2.50 und dafuer kann man dann austeigen wann man will und mit dem naechsten Bus weiterfahren ohne sich nach einem Tourleiter richten zu muessen.
Nordseite der Insel
Nordseite der Insel

Weg auf den Diamond Head Crater
Weg auf den Diamond Head Crater

Blick vom Diamond Head Crater
Blick vom Diamond Head Crater



Die zweite Insel stand an. Auf dem Airport Honolulu wird echt was geboten fuers Geld: 8 Angestellte versuchen eine Feuerschutztuer mit Codeschloss aufzubrechen hinter der es laut pfeift. (Weiss jemand was ein "OSR-Raum" ist?). Die  Anzahl der Leute, die sich entschliessen ausgerechnet an dieser Stelle im Airport zu warten wird immer groesser. Es werden gute Tipps gegeben und fachgesimpelt.
Traurig stelle ich fest, dass mein Flieger leider geht und ich das Ende des Dramas nicht mehr mitbekommen werde.
Mundi ist schon fertig zur Weiterreise
Mundi ist schon fertig zur Weiterreise

Big Island
... soll meine zweite Insel sein und Hilo der erste Stopp. Der Hostelbesitzer holt mich am Flughafen ab und bringt mich zu einem ehemaligen Feuerwehrhaus welches jetzt als Hostel dient (nein, die Rutschstange ist leider nicht mehr vorhanden).
Coconut Island
Coconut Island
                             

Zauberwald
Zauberwald?


Die Hauptsensation der Insel, ein Lavastrom der ins Meer fliesst, ist leider seit einem Jahr versiegt und von den vielen Organisationen die Lavatouren anboten ist nur noch eine einzige uebriggeblieben, und die hatte es in sich:

Spaetestens als extra Rucksaecke sowie Schutztueten fuer die Kameras ausgegeben wurden daemmerte es den meisten, dass sie sich nicht auf einen Spaziergang eingelassen hatten. Der Matsch ging 1 Meter nach dem Verlassen des Autos bereits los. Unser Guide wies gleich drauf hin, dass es vollkommene vergeblich ist, auf Zehenspitzen durch den Schlamm zu laufen, das hier sei noch der "gute Matsch", der tiefe kommt erst noch. So war es auch, 2,5 H watet wir da durch bis wir endlich beim Lavafeld angelangt waren.

Vor der Lavatour
Vorher

der Weg zur Lava
der Weg zur Lava

Halbzeit
Halbzeit


Nach kurzer Suche fand unser Guide mehrer Stellen an der die heisse Lava gerade floss. Manchmal konnte man auch ein bischen mit dem Stock nachhelfen, das hatte fast etwas von Glasblasen an sich. Leider waren die herausgezogenen Stuecke so poroes, dass sie schnell wieder zerbroeselten. Ueberhaupt war es unmoeglich sich direkt daneben laenger als ein paar Sekunden aufzuhalten.








Aber irgendwann war auch das schoenste Spiel zu ende und wir mussten wieder 2,5 H Matschtreten und zwar unter erschwerten Bedingungen, naemlich mit Taschenlampe weil es inzwischen dunkel geworden war. Das ist dann der Garant dafuer, dass man auch wirklich keine tiefe Stelle auslaesst.
Nach der Lavatour
Nach der Tour

Auf Big Island gibt es zwar einen Bus der aber so selten faehrt,  dass man fast nicht um einen Miwetwagen drumherumkommt.  Mit selbigen ging es dann zu den Akaka Wasserfaellen und zum Richardson Black Sand Beach. Nomen est Omen, der Strand ist wirklich schwarz, da er aus zerbroselter Lava besteht. Beim Schwimmen entdeckte ich einen Stein, der offensichtlich im Wasser schwam. Natuerlich bin ich hin um dieses geologisch/physikalische Phaenomen naeher zu betrachten. Erst beim Draufklopfen daemmerte mir, dass ich hier gerade eine Schildkroete aergerte.
Akaka Falls
Akaka Falls

Richardson Black Sand Beach
Richardson Black Sand Beach



Kommentare

von Heidi um 17.May.2014 um 01:20


Hi Dirk, wie hast du die Schuhe wieder sauber bekommen oder sind sie danach entsorgt worden? Die Lavafotos sind super. :-)
gruß Heidi

von Siggi um 17.May.2014 um 02:52


Hi Dirk, im Matsch zu waten hat doch schon immer Spaß gemacht. Gruß Papa

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(c) aller Bilder und Texte liegt ausschlieslich bei mir (Dirk Noeldner).